Fashion and Beauty

Dieser Schmuck ist aus Muttermilch gemacht

Für Mütter, die die Erinnerung an ihr Baby immer bei sich tragen möchten, gibt es besonderen Schmuck. Was es dazu braucht, ist ein bisschen Milch.

Sabine Primes
Ein Anhänger aus Muttermilch und Haaren des Kindes.
Ein Anhänger aus Muttermilch und Haaren des Kindes.
Screenshot Youtube/ FrauTV

Laut einer „Studie zum Stillverhalten und zur Kinderernährung“ zeigt sich eine hohe Rate beim anfänglichen Stillen. In der ersten Lebenswoche sind es 96,7 Prozent, die ihr Baby anlegen. Mit vier Monaten werden 77,4 Prozent der Kinder zumindest noch teilweise gestillt und mit sechs Monaten 64,1 Prozent. Durchschnittlich wird bis zum siebenten Monat gestillt, sagt eine neue Studie.

Findige Geschäftsleute, darunter leafinity oder Kranzbichl aus Österreich, haben jetzt noch eine Verwendung der Muttermilch gefunden: Sie produzieren Schmuck daraus. Klingt skurril, ist aber tatsächlich so. Collier,  Armband, Ohrringe oder ein Anhänger - das alles wird aus erhärteter Muttermilch gefertigt.

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    Wer sich lange an den Beginn der Mutterschaft erinnern möchte, kann sich bei einigen österreichischen Anbietern aus ein paar Tropfen Muttermilch ein Andenken anfertigen lassen. Je nach Anbieter können zusätzlich zur Muttermilch weitere Erinnerungsstücke in das Schmuckstück eingearbeitet werden: eine Haarsträhne des Kindes, Fragmente der Nabelschnur oder der erste Milchzahn des Sprösslings. 

    Herstellung des Schmucks

    Die Mutter sendet eine bestimmte Menge ihrer Milch - abgepumpt in Beuteln - an den Schmuckhersteller. Für ein Schmuckstück werden in etwa 15 Milliliter benötigt. Es muss nicht ausschließlich nur die frische Milch von frischgebackenen Müttern sein. Auch wenn die Milch bereits mehrere Jahre im Gefrierschrank gelagert ist, kann sie für die Schmuckproduktion verwendet werden. Das Wichtigste ist, dass sie nicht von Schimmel befallen ist.

    Bleibt von der eingesendeten Muttermilch etwas übrig, frieren manche Hersteller den Rest ein. Wird ein weiteres Schmuckstück gewünscht, kann dies so auf kurzem Wege einfach produziert werden. Andernfalls kann die Mutter verfügen, dass der Rest entsorgt werden soll.

    Mit der Geheimformel zum ewigen Erinnerungsstück 

    Mittels Erhitzung, Beifügung von Harz und speziellen Substanzen, die nicht verraten werden, wird die gewünschte Form des Steins, der Perle, etc. geformt. Durch die spezielle Bearbeitung wird Verfärbung verhindert. Allerdings ist auch die Pflege des Stückes wichtig. Außerdem ist die Farbe der Muttermilch von Frau zu Frau individuell und ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Wartezeit bis zur Fertigstellung kann mehrere Wochen betragen. Der Preis für ein solch ungewöhnliches Stück beginnt bei etwa 60 Euro und variiert je nach Anbieter. 

    Muttermilch-Schmuck selber machen

    Wem der Versand von Muttermilch & Co. zu aufwändig oder intim ist, kann sich auch selbst an die Herstellung eines Schmuckstückes machen. Das Internet hält dafür eine Reihe an Anleitungen bereit, zum Beispiel diese:

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